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Gegen Krieg und Kolonialismus – für Frieden, Demokratie und Selbstbestimmung in Kurdistan und im Nahen Osten Newroz - Demonstration und Feier am 20. März 2010 in Düsseldorf
Am 21. März feiern die Völker des Mittleren Ostens das Friedens- und Neujahrsfest „Newroz“. Nach langem hartem Winter, wenn durch die Wärme der Frühlingssonne Eis und Schnee schmelzen, neues Leben in Halme und Zweige strömen, das Leben wieder seine volle Kraft entfaltet und die gesamte Natur bereit für ein Neubeginn ist, feiern auch die Kurden „Newroz“ den neuen Tag.
Das Newroz-Fest ist nicht nur ein Fest, sondern auch das Synonym für Freiheit und der Befreiung. Deshalb werden Millionen von Kurden an diesem Tag erneut ihre Forderungen nach einer politischen Lösung der kurdischen Frage und der Anerkennung ihrer demokratischen Rechte zum Ausdruck bringen.
Die Ankündigung der türkischen Regierung, eine „demokratische Öffnung“ zur friedlichen Beilegung der kurdischen Frage zu starten, hatte im vergangenen Jahr große Hoffnungen geweckt. Stattdessen endete das Jahr mit dem Verbot der von Millionen Kurden zur stärksten Kraft in den kurdischen Landesteilen gewählten Partei für eine Demokratische Gesellschaft, der DTP. Die AKP Regierung verfolgt das Ziel, die Kurden aus dem politischen System mit Parteiverboten und Unterdrückung zu verdrängen. Die PolitikerInnen des kurdischen Volkes jedoch - halten an einer politischen Lösung fest, deshalb sind sie der Partei für Frieden und Demokratie, der BDP beigetreten. Bereits nach kurzer Zeit folgten weitere Razzien und Verhaftungen gegen die PolitikerInnen der BDP. BürgermeisterInnen wurden in Handschellen abgeführt, zahlreiche sind immer noch im Gefängnis. |
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"Kaum ein Beruf bietet dir derart vielfältige Möglichkeiten. Mit herausfordernden Berufen, vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und abwechslungsreichen Tätigkeiten ist der [...B]eruf äußerst interessant." Eine alltägliche Floskel ind er kapitalistischen Gesellschaft, mit der Unternehmen potentielle Angestellte zur Bewerbung animieren wollen - nicht dass die meisten das nötig hätten, angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage und des verschärften faktischen Zwangs zur Lohnarbeit, will mensch denn was auf dem Teller haben. Nicht so hier: Geworben wir für den Beruf des Soldaten - und der ist nicht nur deshalb besonders, weil der LohnSoldarbeitende in seinen Grundrechten stark eingeschränkt wird und die kameradschaftliche Atmosphäre (zum Glück) nicht jedem zusagt. Nein, vor allem wir von den Soldaten erwartet, ihren Job unter Einsatz von "Leib und Leben" zu erfüllen. Und dieser Job - das sieht man spätestens, seitdem die Bundeswehr an so einigen Ecken und Enden der Welt unterwegs ist - besteht darin, die Interessen der deutschen "Nation" (unter "Kameraden" oft besser als "Vaterland" bekannt), also die Interessen des deutschen Kapitals weltweit durchzusetzen: Dazu werden fiese Piraten gejagt, die Luxus-Kreuzfahrtschiffe aus Europa einfach nicht in Ruhe lassen wollen, wirtschaftlich kaum relevante Staaten mit und ohne A besetzt, die "dummer" Weise für die ungehemmt Versorgung der deutschen Wirtschaft mit fossilen Energieträgern (kurz: Öl) ziemlich wichtzig sind, usw. usw. Dass die Bundeswehr ihre Arbeit, das dahinter stehende kapitalistische Ausbeutungssystem und die bürgerliche Ideologie, die das ganze rechtfertigen soll, Jahr für Jahr hunderttausenden Schüler_innen eintrichtert finden wir ziemlich scheiße - genauso wie die drei Kernpunkte, für die sie da steht. Und genau das wollen wir bei einer ihrer Propaganda- und Rekrutierunsveranstaltungen im schönen Zehlendorf klar machen! Kundgebung | 26.3.10 | 10:00 | Schadow-Gymnasium (Beuckestr. 27-29)
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Demo zum Frauenknast Pankow!
Seit fast 100 Jahren gehen Frauen am 8. März weltweit auf die Strasse um gegen patriachale Herrschaftsverhältnisse zu protestieren. Denn die Mehrheit derjenigen, die unter den krank machenden Lebensbedingungen kapitalistischer und feudaler Systeme zu leiden haben sind Frauen. Um die alltägliche strukturelle, psychische und körperliche Gewaltverhältnisse gegen Frauen sichtbar zu machen und zu skandaliseren findet am 8.März in Berlin eine Frauen*Lesben*Trans*Demo zum Frauenknast Pankow statt.
Interessante Texte zu Geschlechterverhältnissen, Kapitalismus und Rassismus gibt es bei der Antifaschistischen Linken International (ALI) aus Göttingen: Broschüre zu Patriachat, Broschüre zu Sexismus und Rassismus.
Wir grüßen die kurdische Frauenbewegung und alle Frauen die weltweit gegen patrichale Zwänge ihr Haupt erheben! Frauen*Lesben*Trans*Demo | 8. März 2010 | 18:00 | S Pankow |
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Am internationalen Tag der politischen Gefangenen wollen wir uns mit staatlicher Repression und Widerstand in der islamischen Republik Iran beschäftigen. Nader Sadeh, ein iranischer Genosse im Exil, wird über die Erfahrungen der iranischen Linken mit Folter und Gefangenschaft unter dem Schah und später unter den Mullahs erzählen und auf die aktuelle Situation in und ausserhalb der Knäste eingehen.
Der Historiker Dr.Nick Brauns wird einen Blick auf die kurdische Befreiungsbewegung im Iran werfen. Immer öfter kommt es in den kurdischen Gebieten des Irans zu Gefechten zwischen Guerillaeinheiten und den iranischen Revolutionsgarden. Erst im Januar wurde ein iranischer Staatsanwalt der für mehrere Todesurteile gegen kurdische Aktivist_innen veranwortlich war, von der Guerilla erschossen.
18. März | 20 Uhr | Stadtteilladen "Zielona Gora" | Grünberger Str. 73 Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) und des Kurdistan Solidaritätskomitees Berlin Weitere Veranstaltunen zum Tag der politischen Gefangenen: Plakatausstellung: "Wir sind alle 129a!" | 15.03.10 | 20:00 | New Yorck 59 (Mariannenplatz 2) Breifschreibeabend | 19.3.10 | 19:00 | Stadtteilladen Lunte (Weisestr. 53) Gemeinsames Verfassen von Briefen an die Gefangenen in den 129b-Prozessen (Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen und Lunte) Solikonzert | 19.3.10 | 21:00 | Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Str. 130) Ab 21 Uhr: Konzert mit RobotroN; ab 24 Uhr: Technoparty mit Geschwister Schumann, Bastian Kurzweil, Adrian Friedrich, Benny Behave Alle Einnahmen werden zur Unterstützung der angeblichen KFZ-Flambierer Alex, Christop und Tobias verwendet (Engarde-Soligruppe, Tobias-Soligruppe) Filmvorführung: Bambule | 22.3.10 | 20:00 | New Yorck 59 (Mariannenplatz 2) Der Film von Ulrike Meinhof aus dem Jahre 1970 kritisiert am (wenig beachteten) Beispiel der Jugendheimen die autoritäre Gesellschaft der damaligen BRD und zeigt repräsentativ kollektive Widerstandsmöglichkeiten auf: Die betroffenen Mädchen organisieren einen Zellenaufstand, die Bambule (ABC Berlin) |
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Seit Mitte Dezember kämpfen 12.000 Beschäftigte des staatlichen Tabak-Monopols Tekel in der Türkei gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf von Tekel an British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder die Überführung in eine 10-monatliche Kurzarbeit mit massiven Lohneinbußen und dem Verlust aller erworbenen sozialen Rechte.
Offen hat Ministerpräsident Erdogan die polizeiliche Räumung des Protestcamps in der Innenstadt von Ankara zu Monatsende angekündigt. Dass dies keine leeren Drohungen sind, hat die Regierung bereits zu Beginn des Arbeitskampfes beweisen, als die Polizei mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfer die Tekel-Beschäftigten angriff, die für Arbeit und Brot demonstrierten. Es lebe die Klassensolidarität! Solidaritätskundgebung | Jeden Mittwoch | 17:00 | U Kottbusser Tor Nächste Termine für die Solikundgebungen: 24.2. |
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