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Demo zum Frauenknast Pankow!
Seit fast 100 Jahren gehen Frauen am 8. März weltweit auf die Strasse um gegen patriachale Herrschaftsverhältnisse zu protestieren. Denn die Mehrheit derjenigen, die unter den krank machenden Lebensbedingungen kapitalistischer und feudaler Systeme zu leiden haben sind Frauen. Um die alltägliche strukturelle, psychische und körperliche Gewaltverhältnisse gegen Frauen sichtbar zu machen und zu skandaliseren findet am 8.März in Berlin eine Frauen*Lesben*Trans*Demo zum Frauenknast Pankow statt.
Interessante Texte zu Geschlechterverhältnissen, Kapitalismus und Rassismus gibt es bei der Antifaschistischen Linken International (ALI) aus Göttingen: Broschüre zu Patriachat, Broschüre zu Sexismus und Rassismus.
Wir grüßen die kurdische Frauenbewegung und alle Frauen die weltweit gegen patrichale Zwänge ihr Haupt erheben! Frauen*Lesben*Trans*Demo | 8. März 2010 | 18:00 | S Pankow |
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Am internationalen Tag der politischen Gefangenen wollen wir uns mit staatlicher Repression und Widerstand in der islamischen Republik Iran beschäftigen. Nader Sadeh, ein iranischer Genosse im Exil, wird über die Erfahrungen der iranischen Linken mit Folter und Gefangenschaft unter dem Schah und später unter den Mullahs erzählen und auf die aktuelle Situation in und ausserhalb der Knäste eingehen.
Der Historiker Dr.Nick Brauns wird einen Blick auf die kurdische Befreiungsbewegung im Iran werfen. Immer öfter kommt es in den kurdischen Gebieten des Irans zu Gefechten zwischen Guerillaeinheiten und den iranischen Revolutionsgarden. Erst im Januar wurde ein iranischer Staatsanwalt der für mehrere Todesurteile gegen kurdische Aktivist_innen veranwortlich war, von der Guerilla erschossen.
18. März | 20 Uhr | Stadtteilladen "Zielona Gora" | Grünberger Str. 73
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) und des Kurdistan Solidaritätskomitees Berlin
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Seit Mitte Dezember kämpfen 12.000 Beschäftigte des staatlichen Tabak-Monopols Tekel in der Türkei gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf von Tekel an British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder die Überführung in eine 10-monatliche Kurzarbeit mit massiven Lohneinbußen und dem Verlust aller erworbenen sozialen Rechte.
Offen hat Ministerpräsident Erdogan die polizeiliche Räumung des Protestcamps in der Innenstadt von Ankara zu Monatsende angekündigt. Dass dies keine leeren Drohungen sind, hat die Regierung bereits zu Beginn des Arbeitskampfes beweisen, als die Polizei mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfer die Tekel-Beschäftigten angriff, die für Arbeit und Brot demonstrierten. Es lebe die Klassensolidarität! Solidaritätskundgebung | Jeden Mittwoch | 17:00 | U Kottbusser Tor Nächste Termine für die Solikundgebungen: 24.2. |
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Das Haus- und Kulturprojekt Liebig14 ist akut von einer Räumung bedroht. Genauso geht es anderen Mieter_innen und emanzipatorischen Projekten an den Kragen: Im Zuge einer Stadtumstrukturierung, die die Berliner Innenstadt in eine Zone nur für reiche, konsumierende und angepasste Menschen verwandeln soll, werden sie gekündigt, geräumt und vertrieben. Gegen diesen Prozess richtet sich unser Widerstand. Wir kämpfen für und demonstrieren unser aller Recht auf ein selbstbestimmtes Leben an dem Ort unserer Wahl.
Anti-Eviction-Parade | 6.2.10 | 14:00 | Liebig-/Proskauerstr. (FHain) |
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Es ist nicht mehr lange hin bis zum "Trauermarsch" von Alt- und Jung-Nazis am 13. Februar in Dresden. Sowohl im bürgerlichen als auch im linksradikalen Spektrum laufen seit Monaten Mobilisierungen, um den geschichtsrevisionistischen Aufmarsch zu einem für die Nazis wirklich traurigen Event zu machen. Tausende Menschen - so der Plan - sollen die Kundgebung der Faschisten beenden, noch bevor sie wirklich angefangen hat.
Einen Abend vor den geplanten Massenblockaden wird es nochmal eine Übersicht über die geplanten Gegenaktivitäten sowie letzte Informationen z.B. über die gerichtliche Entscheidung zur Nazi-Demo bzw. -Kundgebung geben. Falls noch Bustickets vorhanden sein werden, wird das wahrscheinlich die letzte Möglichkeit sein, welche zu ergattern.
Info-Veranstaltung | 12.2.10 | 21:00 | Schnarup-Thumby (Scharnweberstr. 38)
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