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Unter dem Motto „Freiheit für das Baskenland – für den Sozialismus“ ruft die baskische Organisation Askapena auch dieses Jahr wieder zur Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland auf. In vielen europäischen und lateinamerikanischen Ländern organisieren Freundeskreise „Euskal Herriaren Lagunak“ Gegenöffentlichkeit und Solidarität. Diskussion: Repression im Baskenland | 1.2.10 | 20:00 | Schnarup-Thumby (Scharnweberstr. 38) mehr Infos Film: Der permanente Ausnahmezustand | 5.2.10 | 19:00 | Lunte (Weisestr. 53) mit baskischer VoKü! Info-VA mit Aktiven aus dem Baskenland u.a. | 7.2.10 | 17:00 | CLASH (Gneisenaustr. 2a) mehr Infos Kundgebung: Freiheit für das Baskenland | 11.2.10 | 16:00 | Spanische Botschaft (Lichtensteinallee 1) |
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Seit Mitte Dezember kämpfen 12.000 Beschäftigte des staatlichen Tabak-Monopols Tekel in der Türkei gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf von Tekel an British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder die Überführung in eine 10-monatliche Kurzarbeit mit massiven Lohneinbußen und dem Verlust aller erworbenen sozialen Rechte. Am Mittwoch, 3. Februar 2010, 17:00, findet am Kottbusser Tor eine Solidaritätskundgebung mit den TEKEL-Arbeitern statt.
Solidaritätskundgebung | Jeden Mittwoch | 17:00 | U Kottbusser Tor Nächste Termine für die Solikundgebungen: 10.2., 17.2. |
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Es ist nicht mehr lange hin bis zum "Trauermarsch" von Alt- und Jung-Nazis am 13. Februar in Dresden. Sowohl im bürgerlichen als auch im linksradikalen Spektrum laufen seit Monaten Mobilisierungen, um den geschichtsrevisionistischen Aufmarsch zu einem für die Nazis wirklich traurigen Event zu machen. Tausende Menschen - so der Plan - sollen die Kundgebung der Faschisten beenden, noch bevor sie wirklich angefangen hat.
Einen Abend vor den geplanten Massenblockaden wird es nochmal eine Übersicht über die geplanten Gegenaktivitäten sowie letzte Informationen z.B. über die gerichtliche Entscheidung zur Nazi-Demo bzw. -Kundgebung geben. Falls noch Bustickets vorhanden sein werden, wird das wahrscheinlich die letzte Möglichkeit sein, welche zu ergattern.
Info-Veranstaltung | 12.2.10 | 21:00 | Schnarup-Thumby (Scharnweberstr. 38)
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Am 17. Januar veranstaltete die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema "DDR – Die radikale Linke und der realsozialistische Versuch". Wir bedanken uns recht herzlich bei allen ReferentInnen, den OrganisatorInnen und allen anderen Teilnehmenden. Gerne sind wir auch an Kritik und Anmerkungen interessiert. Im Folgenden bieten wir zur Ergänzung die Tonmitschnitte an. Wir weisen darauf hin, dass die Positionen der ReferentInnen nicht mit denen unserer Gruppe übereinstimmen müssen. Die Einleitung und das Referat von Inge Viett findet sich als Text außerdem hier.
 Die gesamten Mitschnitte sind in gepackter Form hier runterladbar.
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Seit der Jahrtausendwende marschieren Alt- und Neonazis zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im 2.Weltkrieg durch die Stadt. Hinter der vermeintlichen Trauer um deutsche Opfer steht ein mehr oder weniger verklausulierter Bezug auf den Nationalsozialismus sowie der Versuch der Verdrehung der deutschen Geschichte. Durch die Betonung der 'unschuldigen Opfer' verfügt der Aufmarsch über eine hohe Anschlussfähigkeit, auch für Menschen mit einem noch nicht geschlossenen neonazistischen Weltbild. Als „Trauermarsch“ inszeniert hat das Nazigedenken in Dresden starke interne Bindungskräfte und wirkt in hohem Maße identätsstiftend. Diese Wirkung wird verstärkt durch den Umstand, dass der jährliche Aufmarsch mittlerweile zum größten regelmäßigen Nazievent in der Bundesrepublik, ja sogar in Europa geworden ist.
Wir rufen alle AntifaschistInnen dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren! Tickets für 10 € sind im Red Stuff (Waldemarstr. 110) und in den Buchläden Schwarze Risse (Kastanienallee 85 und Gneisenaustr. 2a) erhältlich. |
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Es sind wieder extreme Zeiten angebrochen. Mit dem Vorwurf des "Extremismus" sollen politische Strömungen, die von einer undefinierten aber angeblich richtigen Mitte abweichen, stigmatisiert und isoliert werden. Ein Aufklärungsabend über den Extremismus der Mitte:
Der Extremismusansatz hat mit der Totalitarismustheorie bereits eine lange Geschichte und begründet auf vermeintlich wissenschaftlicher Basis die Gleichsetzung gegensätzlicher politischer Richtungen. Mit der schwarz-gelben Bundesregierung gibt es aktuell Vorstöße über das übliche Maß der politischen und ideologischen Gleichsetzung von "Linksextremismus" und "Rechtsextremismus" hinauszugehen. Die neue Regierung plant Bundesmittel fortan gegen alle "Extremisten" zu verwenden. Wer als extrem ge(t)adelt wird, soll aus der politischen Arena verdrängt werden. Während der Verfassungsschutz plötzlich machtvolle Bildungspolitik betreiben kann, müssen manche nicht-staatliche Bildungsträger qua Extremismusvorwurf, um ihre Existenz bangen. Die sog. Zivilgesellschaft soll stärker als bisher nach staatlichen Vorgaben handeln und strukturiert sein.
Über die Theorien des Totalitarismus und Extremismus und deren politische Funktion wollen wir aufklären und diskutieren, sowie überlegen, wie wir diesen politischen Angriffen entgegentreten können. Podiumsdiskussion mit Prof. Wolfgang Wippermann (FU Berlin), Ulla Jelpke (MdB Die LINKE) und Michael Weiss (Apabiz, Autor)
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Berlin, Antifa Friedrichshain und der LAG Antifaschismus der Berliner Linkspartei
Podiumsdiskussion | 17.2.10 | 19:00 | Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Str. 130) |
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Vom 26.September bis 2.Oktober fand in Amed/Kurdistan das erste Mesopotamische Sozialforum und das internationale Amed-Camp statt. Über 1000 Aktivist_Innen aus Kurdistan, der Westtürkei, Europa und dem Nahen Osten tauschten sich dort aus und debattierten mehrere Tage über die Perspektiven antikapitalistischen Widerstands. Neben der kurdischen Jugendbewegung lernten wir dort auch linksradikale Jugendliche aus dem Baskenland, der Türkei, Marburg, Jordanien und anderen Ländern kennen und diskutierten mit ihnen die Weltrevolution und ein Leben ohne kapitalistische und feudale Zumutungen. Zusammen mit diesen Kräften wollen wir 2010/2011 in Amed ein „internationales Jugendcamp“ durchführen, auf dem linke und linksradikale Jugendliche aus der gesamten Welt zusammenkommen, um sich zu vernetzten und die Utopie einer menschenwürdigen Zukunft für alle Menschen auf diesem Planeten weiterzuspinnen. Wir laden alle sozialistischen, kommunistischen, anarchistischen Jugendgruppen in der BRD herzlich dazu ein, sich bei der Vorbereitung des "Internationalen Jugendcampes" einzubringen. Denn im nationalen Rahmen können wir nur verlieren, aber zusammen gehört uns die Zukunft!
Termine zum weiteren internationalen Austausch revolutionärer Jugendlicher (Stand Dezember 2009): Anfang April 2010: Jugendfestival, Baskenland (nähere Infos demnächst) Juni/Juli 2010: Europäisches Sozialforum, Istanbul 2011: Internationales Jugendcamp, Amed/Kurdistan |
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